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Schlaraffia Truymannia: Kunst, Freundschaft und Humor

Eine neue Podcast Folge von „DO-MU-KU-MA“ findet sich unter „Hörde im Radio“
„Schlaraffia® ist die innige Gemeinschaft von Männern, die in gleichgesinntem Streben die Pflege der Kunst und des Humors unter gewissenhafter Beachtung eines gebotenen Zeremoniells bezweckt und deren Hauptgrundsatz die Hochhaltung der Freundschaft ist“
Die Schlaraffia Truymannia, die sich in Dortmund-Hörde in ihrer Sigiburg von Oktober bis April jeden Freitag trifft, gehört zu einem weltweiten Männerbund.
Die Schlaraffen sagen selbst:
„Bei uns ist das anders. Wir haben nichts mit körperlicher Genusssucht zu tun. Wir genießen unter gleichgesinnten Freunden eine geistige Nahrung, indem wir uns im Wesentlichen mit Kunst und Kultur beschäftigen. Wir legen Wert auf einen freundschaftlichen und humorvollen Umgang miteinander, wobei jedermann, also jeder Schlaraffe, berechtigt und aufgerufen ist, nach seinen Kräften und Fähigkeiten weltweit zum Gelingen der Vereinsversammlungen (Sippungen) beizutragen.“

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Save-the-date: Brückenfestvorbereitungstermin 15. Mai

(v.l.) Thomas Weyland, Hans Kaiser , Klaus Lenser, Ulrich Spangenberg, Sybille Hassinger und Jochen Deschner
(v.l.) Thomas Weyland, Hans Kaiser , Klaus Lenser, Ulrich Spangenberg, Sybille Hassinger und Jochen Deschner

Am Samstag, den 8. Juni findet von 11 bis 22 Uhr wieder das Hörder Brückenfest an vielen Plätzen und auf vielen Straßen im Hörder Zentrum, am Phoenixsee und auf Phoenix-West statt.

>>>Das letzte Treffen zur Vorbereitung für alle beteiligten Gruppen, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen ist am Mittwoch, den 15. Mai um 19 Uhr im Bürgersaal.<<<

Dort werden die letzten Infos gegeben, Broschüren und Flyer verteilt, und alle können sehen, wo ihre Stände sein werden.

Bitte den Termin schon mal vormerken!

Hörde International, als Veranstalter, freut sich schon auf das gemeinsam organisierte Fest.

Gastronomie in Hörde

Foto: wurliburli von pixabay

Das Hörder Forum begibt sich mit seinem Autor Roland Müller auf die Spurensuche des Geschmacks, stellt eine Reihe von Lokalen und Restaurants vor, ohne sich jedoch auf eine Kritik der Küche zu beschränken. Es soll vielmehr um die Sorgen der Gastronomen (Personalmangel, Inflation, Mehrwertsteuer), aber auch um die Meinungen der Gäste – von Enttäuschung bis Lob – gehen. Welche Zukunft hat die Gastronomie, kann man mit Hoffnung und Zuversicht nach vorne schauen? Bei der Auswahl wird auf keine Hierarchie, auf keine „Sterne“ oder irgendwelche Auszeichnungen geachtet. Ziel ist es einfach, die bunten Leckerbissen am Hörder Küchenhimmel ins Blickfeld zu nehmen.

„Tapas Jedermann’s“

Dana Gerke und Vito Azirar betreiben das „Tapas Jedermann‘s“ als Arbeits-Partnerschaft Foto: RoMü
Dana Gerke und Vito Azirar betreiben das „Tapas Jedermann‘s“ als Arbeits-Partnerschaft Foto: RoMü

Von Roland Müller | Zwischen Bangen und Zuversicht blicken Dana Gerke (68) und Vito Azirar (46), die als „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“ (GbR) ihr Restaurant „Tapas Jedermann’s“ in einer Arbeits-Partnerschaft betreiben, in die Zukunft. Wie soll es mit der Gastronomie weitergehen? „Ich habe Angst“, bekennt der Deutsch-Marokkaner Vito, der mit 18 Jahren in die Bundesrepublik kam und schon lange in Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft ist: „Wer berichtet denn noch über unsere Probleme wie steigende Preise und Personalsorgen?“ Nur etwas optimistischer klingt da Dana, die als Kind deutscher Eltern in Polen geboren wurde: „Wir müssen hart arbeiten und hoffen, dass die Preise nicht weiter steigen.“ Die in Hörde sehr bekannte Wirtin hatte schon in der Gastronomie des Goy-Stadions gearbeitet, war vorher im „Südeck“ und im Vereinsheim des TuS Wellinghofen, bis sie die vormalige „Bürgerstube“, später „Jedermann’s“, übernahm. Da bewarb sich Vito als gelernter Koch auf eine freie Stelle und – es klappte. Dana Gerke: „Es passte, und seit August 2017 wurde aus Jedermann’s eben das „Tapas für Jedermann’s.“

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„Dance in – Dance out“ – Über den Tanz zur Freude

Probe vor dem Altar in der Lutherkirche: das Ensemble von „Dance in - Dance out“ mit Choreographin Monica Fotescu-Uta Foto: romü
Probe vor dem Altar in der Lutherkirche: das Ensemble von „Dance in – Dance out“ mit Choreographin Monica Fotescu-Uta Foto: romü

Von Roland Müller | „Nimm deinen Kopf hoch, lass deine Gedanken los.“ Oder: „Und jetzt bitte zweimal kreuzen!“ Aus der bluetooth-box hört man den Song „Halleluja“ von Leonhard Cohen. Alles andere ereignet sich aber live zur Probe in der Lutherkirche Hörde: Monica Fotescu-Uta, die Choreografin des inklusiven Tanzprojekts „Dance in – Dance out“, gibt ihren vier Tänzerinnen und fünf Tänzern Ton und Bewegung vor. Und so schwingen alle ihre regenbogenfarbenen Bänder durch die Lüfte, bewegen sich zur Musik, über kreuz oder im Kreis, umarmen sich, schauen in die Kuppel der Kirche.

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