Kollektiv 0231 spendet an die MÖWE

MÖWE-Projektleiterin Beate Schwedler freute sich über den Besuch von Jimmy Berndt vom Kollektiv 0231 Foto: Anne Neuser-Schulte
MÖWE-Projektleiterin Beate Schwedler freute sich über den Besuch von Jimmy Berndt vom Kollektiv 0231 Foto: Anne Neuser-Schulte

In Dortmund kennen die meisten Jimmy Berndt als Organisator des Kollektiv 0231 – dies sind inzwischen 12.500 auf Instagram versammelte Menschen, die eins vereint: ihre Liebe zum BVB, ihre Liebe zu Dortmund und ihr Wunsch, etwas Gutes zu tun. Jetzt spendeten sie 875 Euro an das Kindertrauerzentrum MÖWE, durch das Trikot-Karussell. In den vergangenen vier Wochen wurde auf der Instagram-Seite ein Berg von BVB-Trikots versteigert. Die Trikots waren Erbstücke eines bekannten und jüngst verstorbenen Dortmunder BVB-Fans, dessen Namen nicht genannt werden soll. Die Einnahmen wurden aufgeteilt, ein Teil ging an das Kindertrauerzentrum MÖWE, ein Teil an den Kinderhospizdienst in Unna und ein Teil an die Trikotspender.

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Die Hörder Bücherschränke – umsonst und draußen

Viele werden die Bücherschränke in Hörde noch nicht wahrgenommen haben, weil sie sich mit ihrer Corten-Stahl-Optik so gut ins Stadtbild eingefügt haben.
Aber es gibt sie. Drei an der Zahl: einer – der älteste – steht auf dem Friedrich-Ebert-Platz, der zweite am Hörder Neumarkt durch den Verein „Wir am Hörder Neumarkt e.V.“ betrieben und der dritte steht an der Teutonenstraße vorm Atelier Dreisam.
In alle Bücherschränke passen ca. 250 Bücher, vom einfachen Roman über Sachliteratur bis hin zu Kinderbüchern.
Tagtäglich werden hier Bücher zum Lesen herausgenommen und viele wieder hineingestellt, so dass bereits Tausende von Büchern ihre „Besitzer:innen“ gewechselt haben.
Alle Schränke werden durch Paten und Patinnen betreut.
Und so funktioniert der Offene Bücherschrank: Er ist immer geöffnet, einzelne Bücher können kostenlos entnommen werden. Man kann sie an Ort und Stelle lesen oder auch mit nach Hause nehmen. Die einzelnen Bücher können zurückgebracht oder behalten werden. Vielleicht stellt man ein anderes, schon gelesenes Buch ein.
„Hörde International e.V.“ und „Wir am Hörder Neumarkt“ und die Patinnen und Paten wünschen sich, dass man pfleglich mit dem Schrank und den Büchern umgeht. Fragwürdige Bücher und Literatur werden entfernt. Eine Patin brachte es mal auf den Punkt: „Bücher sind Freunde. Bitte achtet auf eure Freunde!“

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Einladung Hörder Forum No. 9 – Programmänderung

Hörder Forum No. 4 Foto: Thomas Weyland
Hörder Forum No. 4 Foto: Thomas Weyland

Einladung zum Hörder Forum No. 9
Mittwoch, 30 September 2026
18:30 Uhr

Bürgersaal, Hörder Bahnhofstraße 16
(Eingang auf der Brücke)
Bitte anmelden unter info@hoerder-forum.de

Achtung – unser Programm hat sich geändert! Die ursprünglich für diesen Abend auch geplante Diskussion über die Zukunft des Hörder Forums wird auf einen eigenen Termin verschoben. Das Thema ist zu wichtig, um es neben anderen Programmpunkten in kurzer Zeit zu behandeln. Deshalb möchten wir ihm eine eigene Forumsveranstaltung Anfang 2027 widmen – mit ausreichend Zeit für eine grundsätzliche und offene Diskussion.
Auch der „Markt der Möglichkeiten“ entfällt bei diesem Forum. Bei den vergangenen Veranstaltungen gab es dafür nur wenige Anmeldungen. Die gewonnene Zeit möchten wir stattdessen nutzen, um uns an diesem Abend ganz auf unser aktuelles Schwerpunktthema zu konzentrieren:

Kirchen in Hörde – Räume mit Zukunft?

Ulrich Spangenberg eröffnet das Thema mit seinem Statement „Meine Gedanken zur Nutzung der Kirchen in Zukunft“. Er bringt damit eine persönliche Perspektive in die Diskussion ein und wirft die Frage auf, welche Rolle Kirchen und kirchliche Räume künftig in Hörde spielen können.

Kirchen prägen das Gesicht Hördes – und sie sind weit mehr als Orte des Gottesdienstes. Doch was geschieht, wenn Kirchen, Gemeindehäuser oder andere kirchliche Flächen ihre bisherige Nutzung verlieren? Welche Chancen eröffnen sich für den Stadtteil?

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Bibliotheksausweis für die Schultüte

Foto: Stadt- und Landesbibliothek Dortmund
Foto: Stadt- und Landesbibliothek Dortmund

Stadtteilbibliothek Hörde macht Lust aufs Lesen
Besonderes Einschulungsangebot vom 17. August bis 2. September 2026

Für viele Dortmunder Kinder beginnt im September ein neuer Lebensabschnitt: die Grundschulzeit. Passend dazu lädt die Stadtteilbibliotheke Hörde Familien ein, gemeinsam die Welt der Bücher und Geschichten zu entdecken.
Ein eigener Bibliotheksausweis eröffnet Kindern Zugang zu Büchern, Wissen und Fantasie – und ist zugleich ein schönes, nachhaltiges Geschenk zur Einschulung. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist der Ausweis kostenlos.
Besonders zur Einschulung: Wer im Aktionszeitraum einen Bibliotheksausweis für sein Kind beantragt, bekommt ihn liebevoll verpackt für die Schultüte. So kann die Lesereise gleich mit einem kleinen Geschenk beginnen.
Die Anmeldung ist unkompliziert: Der Anmeldebogen kann online ausgefüllt und anschließend in der Bibliothek abgegeben oder direkt vor Ort ausgefüllt werden. Benötigt wird außerdem der Personalausweis eines Elternteils.

Stadtteilbibliothek Hörde
Hermannstraße 33, 44263 Dortmund
Tel. 0231 50 16860 · bibliothek.hoerde@stadtdo.de

Buchvorstellung „Hörder Artists“

Beim Kultursommer Hörde präsentierte die Künstlern Linn Schiffmann ihr Buch „Hörder Artists“. Foto: RoMü
Beim Kultursommer Hörde präsentierte die Künstlern Linn Schiffmann ihr Buch „Hörder Artists“. Foto: RoMü

Von Roland Müller | Kunstschaffende Künstlerinnen und Künstler aus Hörde sorgen dafür, dass ihre Werke weit über die Stadtgrenzen Dortmunds wirken, dass ihre Phantasie das Publikum staunen lässt und ihre Schlagzeilen nachhallen: Linn Schiffmann (35), selbst Künstlerin aus Aplerbeck, hat kürzlich im Rahmen des Kultursommers Hörde ihr Buch „Hörder Artists“ vorgestellt  – nicht zu verwechseln mit „Artisten“, wohl aber mit der Überzeugung, dass ihre Kunstschaffenden eine breite Öffentlichkeit verdient haben.
Deswegen stehen an dieser Stelle zunächst 21 Namen, die mit ihren Ideen, mit ihren Farben und mit ihren Traumkünsten für Ausrufezeichen sorgen:
Beate Bach, Sabine Kaiser, Solveig Block, Karla Christoph, Ralf Dördelmann, Annette Endtricht, Shade Habighorst-Isajinmi, Christiane Heetmann, Kirstin Hein, Igor Jablunowskij, Max Klemann, Christian Koch, Brita Kreutzfeldt, Peter Kröker, Susanne Matull, Franz-Josef Oberkönig, Susanne Oberreuter, Enno Pape, Davoud Sarfaraz, Michael Schulz-Runge, Michael Wienand und Beate Wolf. Zum Schluss rundet das Buch eine „Hommage an die Hörder Künste“ von Josef Damberg ab.

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