IGA 2027 – Förderprogramm für Kulturprojekte in allen Stadtteilen

bbz landschaftsarchitekten/Visualisierung Julia Kattinger
bbz landschaftsarchitekten/Visualisierung Julia Kattinger

Wo einst die Kokerei Hansa für Rauch, Hitze und harte Arbeit stand, entsteht zur Internationalen Gartenausstellung 2027 ein Zukunftsgarten in Dortmund, der Industriekultur und Natur auf besondere Weise verbindet.
Die IGA 2027 soll als großes Fest in ganz Dortmund erlebbar sein: in jedem Bezirk und jedem Stadtteil!
Gemeinsam mit allen kulturinteressierten Vereinen, Organisationen und Privatpersonen soll ein stadtweites Begleitprogramm zur IGA gestaltet werden, das bei Bürger:innen und Gästen Freude für die IGA und Begeisterung für Dortmund weckt!
Die Stadt Dortmund stellt daher Sonderfördermittel für Kulturprojekte in den Stadtteilen während der IGA bereit. Die Projekte müssen immer eine Verbindung zwischen Kunst und Natur bzw. Garten aufweisen. Die Projekte können im gesamten Dortmunder Stadtgebiet realisiert werden, mit Ausnahme des Zukunftsgartens (IGA-Gelände).
Es stehen pro Stadtbezirk max. 2.500 EUR zur Verfügung.

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#hoerdehandelt – bring your own seat

bring your own seat“ nun schon zum sechsten Mal in Hörde.
Gestartet während der Coronie-Pandemie hat sich die Veranstaltungsreihe mittlerweile mehr als etabliert. Hörde International e.V. präsentiert – kuratiert von Helmut Sanftenschneider – auch in 2026 für den ganzen Hörder Stadtbezirk „Kleinkunst“ im Hinterhof oder auf Plätzen im Quartier.

Vom 17.6. bis zum 23.9. (mit einer kleinen Sommerpause) heißt es nun wieder mittwochsabends von 18 bis 19 Uhr: Stühle mitgebracht und Reinhören in die Konzerte von bekannten und auch weniger bekannten Musikerinnen und Musikern.

Seien Sie dabei!

Los geht es am 17. Juni mit dem Heart String Duet an der Höchstener Grundschule. Der letzte Auftritt wird am 23. September sein.

Hier das Programm.

Kultursommer Hörde 2026 – Ein Fest für den Stadtteil

Am 27. Juni 2026 verwandelt sich Hörde in eine große Bühne: Von 12 bis 22 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm aus Musik, Kultur und Begegnung.
Der KULTURSOMMER HÖRDE ist die Folgeveranstaltung der früheren Brückenfeste in Hörde und die Beteiligung verspricht, dass es in 2026 das wohl größte Fest in Hörde sein wird.
An der Schlanken Mathilde, auf dem Friedrich-Ebert-Platz, im Bürgersaal und in der Fußgängerzone sorgen Live-Acts für Stimmung – begleitet von zahlreichen Aktionen der Hörder Initiativen.

Der Kultursommer ist mehr als ein Fest: Er macht sichtbar, was Hörde ausmacht. Der Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Quartier entwickelt – attraktiv für junge Familien, Zugezogene und alle, die hier verwurzelt sind. Mit dem Kultursommer möchte der Verein Hörde International e.V. diese Vielfalt feiern und die Identität des Stadtteils weiter stärken. Zugleich rückt das Fest die Hörder Altstadt ins Blickfeld: als Ort für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen, der das Zentrum prägt.

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Kindertrauerzentrum MÖWE: Gespräche über Trauer und neue Ausbildung für Ehrenamtliche

Das Kindertrauerzentrum MÖWE lädt am Samstag, den 20. Juni, von 14 bis 16 Uhr zu einem Friedhofsspaziergang auf dem Hauptfriedhof Dortmund (Gottesacker 25) ein. Unter dem Motto „MÖWE unterwegs auf dem Hauptfriedhof“ sind alle Interessierten eingeladen, bei einem gemeinsamen Spaziergang unverblümt über die Themen Tod, Trauer und den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Verlusten ins Gespräch zu kommen. Dabei können Fragen wie „Soll man Kinder mit zur Trauerfeier nehmen?“ oder „Wie begegnet man Kinderfragen rund um Tod und Trauer?“ in lockerer Atmosphäre besprochen werden. Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofs, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus startet das Kindertrauerzentrum im Herbst seinen dritten Ausbildungsgang für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Der Kurs richtet sich an Interessierte, die die Arbeit der MÖWE unterstützen möchten. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht ausschließlich auf der direkten Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Ehrenamtliche können auch den allgemeinen Betrieb unterstützen, bei Veranstaltungen mithelfen oder eigene Aktionen entwickeln, um die Arbeit des Kindertrauerzentrums in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

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Vorlesewettbewerb der Stadtteilbibliothek Hörde

Am besten vorgelesen: Sieger Jonne Kari Persson (2.v.l.) sowie die Nächstplazierten Eva Schmalge und Tiago Salmi (Bildmitte). Foto: RoMü
Am besten vorgelesen: Sieger Jonne Kari Persson (2.v.l.) sowie die Nächstplazierten Eva Schmalge und Tiago Salmi (Bildmitte). Foto: RoMü

Von Roland Müller | Bevor gestern der Startschuss zum Vorlesewettbewerb für acht Mädchen und Jungen aus Hörder Grundschulen fiel, hatte die Leiterin der Bibliothek, Sabine Bernard, bereits aufmunternde Worte für den Nachwuchs parat: „Ihr habt den Vorlesewettbewerb an euren Schulen gewonnen und seid hier mit großem Applaus begrüßt worden.“
Und so war es – bei Ella Souliman (Benninghofen), Tiago Salmi (Brücherhof), Mona Stroh (Eintracht Grundschule), Eva Schmalge (Höchsten), Marie Paetz (Lieberfeld), Emilija Wendler (Stift Grundschule), Jonne Kari Persson (Weingarten) und Tim Bergfeld (Wichlinghofen) war – zumindest rein äußerlich – keine Spur von Nervosität zu spüren.
Sie alle kamen an die Reihe, legten ihr Buch auf den Tisch vor ihnen und begannen den selbst ausgewählten Text zu lesen.

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