Kindertrauerzentrum MÖWE: Gespräche über Trauer und neue Ausbildung für Ehrenamtliche

Das Kindertrauerzentrum MÖWE lädt am Samstag, den 20. Juni, von 14 bis 16 Uhr zu einem Friedhofsspaziergang auf dem Hauptfriedhof Dortmund (Gottesacker 25) ein. Unter dem Motto „MÖWE unterwegs auf dem Hauptfriedhof“ sind alle Interessierten eingeladen, bei einem gemeinsamen Spaziergang unverblümt über die Themen Tod, Trauer und den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Verlusten ins Gespräch zu kommen. Dabei können Fragen wie „Soll man Kinder mit zur Trauerfeier nehmen?“ oder „Wie begegnet man Kinderfragen rund um Tod und Trauer?“ in lockerer Atmosphäre besprochen werden. Treffpunkt ist der Haupteingang des Friedhofs, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Darüber hinaus startet das Kindertrauerzentrum im Herbst seinen dritten Ausbildungsgang für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Der Kurs richtet sich an Interessierte, die die Arbeit der MÖWE unterstützen möchten. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht ausschließlich auf der direkten Begleitung von Kindern und Jugendlichen. Ehrenamtliche können auch den allgemeinen Betrieb unterstützen, bei Veranstaltungen mithelfen oder eigene Aktionen entwickeln, um die Arbeit des Kindertrauerzentrums in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

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Kultursommer Hörde 2026 – Ein Fest für den Stadtteil

Am 27. Juni 2026 verwandelt sich Hörde in eine große Bühne: Von 12 bis 22 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm aus Musik, Kultur und Begegnung. An der Schlanken Mathilde, auf dem Friedrich-Ebert-Platz, im Bürgersaal und in der Fußgängerzone sorgen Live-Acts für Stimmung – begleitet von zahlreichen Aktionen der Hörder Initiativen.

Der Kultursommer ist mehr als ein Fest: Er macht sichtbar, was Hörde ausmacht. Der Stadtteil hat sich in den vergangenen Jahren zu einem lebendigen Quartier entwickelt – attraktiv für junge Familien, Zugezogene und alle, die hier verwurzelt sind. Mit dem Kultursommer möchte der Verein Hörde International e.V. diese Vielfalt feiern und die Identität des Stadtteils weiter stärken. Zugleich rückt das Fest die Hörder Altstadt ins Blickfeld: als Ort für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen, der das Zentrum prägt.

Das erwartet Sie:

  • Abwechslungsreiches Musikprogramm an vier Spielorten
  • Aktions- und Infostände entlang der Hermannstraße
  • Kunstmarkt in der Hörder Rathausstraße
  • Langer Tisch auf der Hörder Brücke zum Verweilen und Austauschen, aber auch mit viel Information und Aktion

Das vollständige Programm steht hier zum Download bereit.

Ermöglicht wird der Kultursommer durch die Unterstützung der Bezirksvertretung Hörde, das StadtbezirksMarketing Hörde sowie zahlreiche Sponsoren und Spender.

Vorlesewettbewerb der Stadtteilbibliothek Hörde

Am besten vorgelesen: Sieger Jonne Kari Persson (2.v.l.) sowie die Nächstplazierten Eva Schmalge und Tiago Salmi (Bildmitte). Foto: RoMü
Am besten vorgelesen: Sieger Jonne Kari Persson (2.v.l.) sowie die Nächstplazierten Eva Schmalge und Tiago Salmi (Bildmitte). Foto: RoMü

Von Roland Müller | Bevor gestern der Startschuss zum Vorlesewettbewerb für acht Mädchen und Jungen aus Hörder Grundschulen fiel, hatte die Leiterin der Bibliothek, Sabine Bernard, bereits aufmunternde Worte für den Nachwuchs parat: „Ihr habt den Vorlesewettbewerb an euren Schulen gewonnen und seid hier mit großem Applaus begrüßt worden.“
Und so war es – bei Ella Souliman (Benninghofen), Tiago Salmi (Brücherhof), Mona Stroh (Eintracht Grundschule), Eva Schmalge (Höchsten), Marie Paetz (Lieberfeld), Emilija Wendler (Stift Grundschule), Jonne Kari Persson (Weingarten) und Tim Bergfeld (Wichlinghofen) war – zumindest rein äußerlich – keine Spur von Nervosität zu spüren.
Sie alle kamen an die Reihe, legten ihr Buch auf den Tisch vor ihnen und begannen den selbst ausgewählten Text zu lesen.

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Mit Erfahrung Zukunft gestalten: 20 Jahre Seniorenbüro in Hörde

Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind die Dortmunder Seniorenbüros eine wichtige Anlaufstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen. Auch das Seniorenbüro Hörde, mit Sitz in der Verwaltungsstelle Hörde, begleitet Seniorinnen und Senioren kompetent, verlässlich und nah am Menschen durch alle Fragen rund um das Älterwerden.
Ob Pflege, Wohnen im Alter oder Unterstützung im Alltag – das Team des Seniorenbüros Hörde bietet kostenfreie Informationen und individuelle Beratung zu zahlreichen Themen. Dazu gehören unter anderem Pflege- und Entlastungsangebote, Hilfen für pflegende Angehörige, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, eine Erstberatung zum Thema Demenz, Fragen zur Schwerbehinderung sowie die Vermittlung von Freizeit- und Ehrenamtsangeboten.
Mit großem Engagement und langjähriger Erfahrung stehen Carola Urban, Hanna Müller, Stella Schlichting, Julia Ewers und Sandra Hilbig den Bürgerinnen und Bürgern zur Seite.

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Abschied von der Tull-Villa – ein Stück Hörder Geschichte verschwindet

Tull Villa Foto: Marvin Hoffmann
Tull-Villa Foto: Marvin Hoffmann

Über Jahrzehnte gehörte sie zum Bild von Hörde: die alte Tull-Villa am Phoenix See. Zwischen moderner Architektur, Spazierwegen und neu entstandenen Wohn- und Gewerbegebäuden erinnerte das historische Haus an eine Zeit, in der in Hörde noch Hochöfen und der Stahl das Leben geprägt haben.
Nun ist der Abriss der Tull-Villa fast abgeschlossen. Wo einst eines der markantesten Gebäude des alten Hörde stand, bleiben bald nur noch Erinnerungen und historische Fotografien zurück.
Der Heimatverein Hörde hat in seiner Podcast-Reihe „Zwischen Himmel und Hörde“ eine Dokumentation zu diesem Bauwerk erstellt.

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